Das Buch beginnt mit der Schlacht bei Marignano 1515 und was die Stammer Männer da als Reisläufer (Söldner) alles erlebt haben. Die traumatischen Folgen der Erlebnisse um den Kriegstod werden beschrieben. Erzählt wird auch die Geschichte vom Ittinger Sturm und wie es zu den Geschehnissen in Baden kam, wo zwei Stammer hingerichtet wurden.

Die neue Religion, wie sie im Evangelium steht, wird immer mehr von der Kanzel gepredigt, und den Stammern fällt es wie Schuppen von den Augen, dass Gott gar kein Rächer und Strafer ist. In Folge räumen sie die (Götzen-)Bilder und heiligen Fahnen aus der Kirche. Das Kruzifix wird sogar in Stücke gehauen, und dabei haben sie gerufen: «Wärst du ein Gott, so würdest du bluten!» Der Untervogt meldet sie beim Rat in Zürich.

Zu lesen ist auch von den Gewohnheiten der Gläubigen rund um den alten und neuen Glauben, vom Kampf des alten Pfarrers, der seine angenehmen Gewohnheiten nicht aufgeben will und schon gar nicht seine Kanzel in der Kirche. Nebenbei zu den Ereignissen in den 16 Kapiteln erfährt man auch, wie die Familien gelebt und geliebt haben.

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Ittinger Sturm mit der Zerstörung der Kartause im Jahr 1524 (Darstellung von Heinrich Thomas, 1605)